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Exkursion 1F Wien, Dezember 2019

Am 12. Dezember unternahmen wir, die Studierenden der 1F, gemeinsam mit Frau DSA aus der Schmitten-Herlicska, Herrn Kulovics Msc und Herrn Dr. Garger eine Exkursion nach Wien. Besucht haben wir die Wanderausstellung „Körperwelten“ von Gunter von Hagen, „Shades Tours“-Sucht und Drogen sowie den „Narrenturm“-eine pathologisch-anatomische Sammlung und „Hands up“-Erlebnis Stille.
Hierzu einige Eindrücke von zwei Studentinnen der 1F:

Daniela: „Die Ausstellung „Körperwelten“ war sehr beeindruckend, da es sich bei den Ausstellungsobjekten überwiegend um menschliche Körper handelt. Die plastinierten Exponate wurden zudem sehr ausführlich beschrieben. Die Ausstellung ist eine spannende Reise in die Innenwelt des Körpers.
„Shades Tours“ war sehr informativ.  Günther, der Vortragende der Tour, war heroinsüchtig und hat uns von seinem Leben erzählt, wie es dazu kam, dass er in die Drogensucht geschlittert ist. Er hat uns zu den verschiedenen Stationen eines Drogensüchtigen geführt, wie z. B. der Polizei und einer Drogen-Teststation. Günther hat einen Weg gefunden, um der Drogensucht zu entkommen. Mit diesen Führungen verdient er seinen Lebensunterhalt. Es war sehr spannend für mich, da die Welt der Drogen eine neue Erfahrung für mich war.“

Silvia: „Für mich war die runde Bauweise des „Narrenturmes“, der ersten Psychiatrischen Klinik Kontinentaleuropas, sehr beeindruckend. Das Besondere an ihm ist, dass es nur einen Eingang/Ausgang gab. So konnte man die Bewohner gut kontrollieren. Eine sehr kompetente Medizinstudentin führte uns durch den „Narrenturm“. Wir haben viel über das Haus, die kleinen Zimmern und die Ausstellungsexponate erfahren. Schlimm fand ich die vielen Missbildungen und Krankheitsbilder der damaligen Zeit: Siamesische Zwillinge, Wasserköpfe und das Skelett einer 25- jährigen Frau mit nur einem Meter Körpergröße. Noch dazu wies dieses Skelett Verformungen und Verwachsungen auf, die mich nur erahnen ließen, welche Schmerzen diese Frau bis zu ihrem Tod erleiden musste.
„Hands up“ war für mich eine wirklich großartige Erfahrung. Zu Beginn bekamen wir Kopfhörer, um nichts mehr zu hören. Ein gehörloser Mann startete mit uns die Führung. Zu Beginn erklärte er uns seine Art zu kommunizieren: durch Mimik, mit den Händen und dem Oberkörper. Gehörlose Menschen „hören“ Musik durch Vibrationen des Beats am Boden. Die Türklingel wird durch ein Blinklicht in der Wohnung wahrgenommen. Eine vibrierende Matte unter dem Polster ist der „Wecker“. Eine interessante Erfahrung für mich war auch das Spiel "Stille Post". Am Ende wurde ein ganz anderer Satz kommuniziert, wie bei hörenden Menschen.“

Zum Abschluss unserer Exkursion haben wir unsere Winter-Kleidersammlung für obdachlose Frauen in das Tageszentrum Ester gebracht. Die Frauen haben sich sehr darüber gefreut und darüber haben wir uns gefreut.

Es war eine tolle Exkursion! Wir konnten viele Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln und mitnehmen.


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